Vorstand – mehr als nur etwas zu sagen haben

Wenn man im Vorstand der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo) ist, sitzt man während der Vollversammlung am Vorstandstisch, moderiert oder leitet Tagesordnungspunkte und hat etwas zu sagen. Das klingt nett – Vorstandsarbeit ist aber noch viel mehr als nur das.

Ich fange einmal mit der Zusammensetzung des Vorstandes an

Wir sind ein bunt gemischter Haufen von fünf Ehrenamtlichen und einer Hauptamtlichen. Dazu kommt noch unser Landesjugendpfarrer mit beratender Stimme. Natürlich haben wir uns die Zusammensetzung nicht einfach so ausgedacht. Der Vorstand wird alle zwei Jahre (so wie dieses Jahr) neu gewählt. Die Wahl des Vorstandes geschieht gemäß Ziffer 4 der Ordnung der ejo.

v.l.: die Vorsitzende Tina Henkensiefken, Hauke Hahn, der stellvertretende Vorsitzende Matthias Saathoff, Kreisjugendreferentin Silke Meine,  Lucas Scheel, Christin Kopka und Landesjugendpfarrer Sven Evers.
v.l.: die Vorsitzende Tina Henkensiefken, Hauke Hahn, der stellvertretende Vorsitzende Matthias Saathoff, Kreisjugendreferentin Silke Meine, Lucas Scheel, Christin Kopka und Landesjugendpfarrer Sven Evers.

Und was macht man im Vorstand so?

Wir bereiten die ejo Vollversammlungen vor und nach. Aber wir machen noch mehr: wir vertreten die Interessen der ejo zwischen den Vollversammlungen auf unterschiedlichsten Ebenen. Von Oldenburg bis nach Berlin quasi und teilweise auch noch darüber hinaus.
Der Vorstand berät über unterschiedlichste Themen mit verschiedenen kirchlichen und nichtkirchlichen Einrichtungen und Institutionen. So stehen wir zum Beispiel in Kontakt mit den Jeziden in Oldenburg oder haben in der Vergangenheit bei Landesjugendtreffen das Treffen mit Politikerinnen und Politikern organisiert und begleitet.

Und wie aufwändig ist die Arbeit im Vorstand?

Wir treffen uns in der Regel einmal im Monat für ca. zwei Stunden zu Sitzungen in Oldenburg. Dazwischen kommunizieren wir via SMS, Whatsapp, Facebook, Forum, E-Mail und was es noch so alles gibt.
Hinzu kommen dann noch besondere Termine wie zum Beispiel die Einführung oder Verabschiedung von Hauptamtlichen und Besuche in den Kirchenkreisen.
Auch die Teilnahme an unterschiedlichen Arbeitskreisen und –gruppen ergibt sich durch die Vorstandsarbeit. So sitze ich zum Beispiel für den Vorstand im AK Jugendkammer und Tine bereitet das Forum E mit vor.
Der Zeitaufwand insgesamt hält sich durchaus im Rahmen. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass die Vorstandsarbeit Zeit kostet. Wenn die Zeit eh schon knapp ist, dann wird es erfahrungsgemäß eher schwer den Vorstand noch „eben mitzumachen“. Da hilft dann nur andere Sachen sein zu lassen oder darüber nach zu denken, ob man die Vorstandsarbeit wirklich noch machen möchte. Alles andere bringt einem selbst nicht soviel und hilft der ejo auch nicht so richtig.

Eine Abstimmung im Rahmen der 13. Vollversammlung der ejo
Eine Abstimmung im Rahmen der 13. Vollversammlung der ejo

Und wie war die Vorstandsarbeit für mich bisher?

Mir haben die letzten vier Jahre unheimlich viel Spaß gemacht und ich bin froh die ganzen Erfahrungen aus der Arbeit mitgenommen zu haben. Durch die Vorstandsarbeit bekommt man ganz neue Einblicke in die Jugendarbeit und auch darüber hinaus. So habe ich in den Jahren gelernt die Strukturen der Evangelischen Jugend Oldenburg vom kleinen Dorf bis auf die Europaebene zu verstehen. Man merkt, wie Jugendarbeit bundesweit tickt und was wir vielleicht auch noch von anderen Kirchen in Deutschland lernen können. Wir haben es zum Beispiel auch geschafft für die Evangelische Jugendarbeit zwei Plätze in der oldenburgischen Synode zu schaffen.
Ich habe meine freie Zeit gerne investiert und habe auch für meine Persönlichkeit eine Menge mitnehmen können.

Ein solcher Text kann natürlich gar nicht die umfangreiche und spannende Vorstandsarbeit abbilden. Ihr dürft euch bei Nachfragen gerne beim Vorstand melden (vorstand@ejo.de) oder sprecht am besten die Vorstandsmitglieder direkt an.

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